Musik zum Glück

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JoywithmusicTöne berühren

Musik hat mich von jeher glücklich gemacht. Das Singen, das von Tönen berührt werden, das mit anderen Menschen einen gemeinsamen Rhythmus finden. Musik kann uns einander näherbringen.

Da heben sich Sprachbarrieren ebenso auf wie Altersunterschiede oder was sonst noch irgendwie anders ist. Unvergessen bleibt mir ein Sommernachmittag 2007 bei uns daheim auf dem Berg. Unsere Gäste: eine Gruppe der Lebenshilfe Baden-Baden/Steinbach. Wir haben zusammen gekocht, gegessen, getrunken und voller Begeisterung miteinander getrommelt und gesungen.  (Foto).

Menschen, die an Demenz erkrankt sind, finden über Lieder, die sie durchs Leben begleitet haben, wieder ein wenig Teilhabe. Sie erinnern sich nicht an Verwandte, nicht an das was eben war, aber Melodien und Texte tauchen auf, beim Miteinandersingen…. Freu mich drauf, genau das bald live erleben zu dürfen und werd‘ Euch davon erzählen.

Als ich noch ein Kind war hab‘ ich mich am liebsten selbst in den Schlaf gesungen und mit „Aber Heidschibumbeidschi“ die Verwandtschaft unterm Weihnachtsbaum zu Tränen gerührt. Später stand ich im Schulchor in der ersten Reihe und mit 15 zum ersten Mal mit einer Band auf der Bühne.  Zwischendurch hat es nur noch zum „Radio-Songs-Mitsummen“ beim Autofahren gereicht. Bis ich irgendwann das Gefühl hatte zu ersticken, wenn ich nicht auf der Stelle laut singe. Es ereilte mich mitten in der Nacht. Und der Drang singen zu müssen war so groß, dass ich aufstand, mit unserer Hundefreundin Morlin ans Ende des Dorfes lief, mich dort mitten auf den großen Parkplatz setzte und zwei Stunden lang all die vielen aufgestauten Lieder aus mir herausließ. Morgens um zwei fühlte ich mich so frei, wie lange nicht mehr. Bis zum „fast Ersticken“ hab‘ ich’s seither nicht mehr kommen lassen und in den letzten Jahren entstehen mit wundervollen Freunden sogar wieder wundervolle Songs….

3 Kommentare zu Musik zum Glück

  1. Leonard Thomas Francis Davidson // 11. August 2015 um 20:21 // Antworten

    Off to a wonderful start, Gaby. Seeing what music does to the faces and how it puts a sparkle in the eyes of those who watch and those who participate is the wonder of heart contact that only music can bring.

    • And what an unforgettable gift, that we could have had such a wonderful experience together…(hope my grammatic is correct, but you know what I mean :-) Maybe I will write our music-story too. Embrace you and Guddi <3, love Gabi

  2. Leonard Thomas Francis Davidson // 12. August 2015 um 15:33 // Antworten

    Hallo gaby, your grammer was good. The most interesting part of our music is that it felt good and so easy and came together so quickly. A great feeling.

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