Einmal mit Delfinen schwimmen

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Wenn einer einen kleinen Stein ins Rollen bringt und andere damit Großes bewegen, dann ist das definitiv Glück. Der kleine Stein war die Geschichte Barrierefreiheit beginnt im Kopf, die im Mai 2016 auf diesem Blog erschien. Darin wird auch Nina Dhoms Herzenswunsch „einmal mit echten Delfinen schwimmen“ zum ersten Mal veröffentlicht. Die Resonanz auf das Portrait ist überwältigend. Birgit Langknecht liest nicht nur, sie handelt. Schließlich ist sie ein Tatenmensch und Nina freundschaftlich nah verbunden. Im Juni 2016 veranstaltet sie die erste Sammelaktion beim alljährlichen Openair Kinoabend im Garten. Dabei kommen immerhin 112 Euro zusammen, doch diese Art der Sammelei erscheint der rührigen Pfälzerin entschieden zu mühsam.

Bei Leetchi findet sie die optimale Crowdfunding Plattform für diesen Zweck und richtet, nach Rücksprache mit Nina und ihrer Familie, einen Spendenpool ein, der bis Mitte Juli 2017 von 83 großzügigen Spenderinnen und Spendern mit sage und schreibe 2935 Euro befüllt wird! Obendrein werden noch ein paar weitere Aktionen für Ninas Herzenswunsch organisiert, wie ein Zumba Marathon, bei dem 1500 Euro zusammenkommen, und der Taschenverkauf „Alles mit Dubbe“.
Viele machen möglich, wovon die an Morbus Leigh erkrankte Nina – laut Mama – schon seit drei Jahrzehnten träumt. Nicht zuletzt deshalb finden sich in ihrem Zimmer 126 Delfine in allen Farben und Formen.


Vom 23. bis zum 30. September 2017 tritt sie, mit Bruder Christian und dessen Freundin Debora, die Reise ins Delfinarium von Constanza in Rumänien an. Fünf hautnahe Tage mit Delfinen liegen vor ihr. Alle Freunde und Unterstützer werden während dieser Zeit über eine Whatsapp-Gruppe auf dem Laufenden gehalten. Nicht nur einmal fließen Tränen der Rührung bei denen, die so direkt an Ninas Erleben in Wort und Bild teilhaben dürfen. Und selbst, wenn sie zitternd und bibbernd aus dem Wasser gehoben wird, kann sie sich von Delfindame ChanChan kaum trennen…
Nina strahlt. Von innen. Und noch viel mehr als sonst. Das Gefühl ihrer Hand auf der kühlen, glatten Delfinhaut wird sie niemals vergessen und deshalb hat sie Euch was zu sagen.

Da es für sie, aufgrund ihrer Erkrankung, nicht mehr möglich ist, selbst die Stimme zu ergreifen, habe ich das übernommen. Sie hat mir ihre Tagebuchaufzeichnungen zur Verfügung gestellt, die ich in Auszügen an ihrer Stelle für euch lese:

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