Dabeisein ist alles!

Spread the love

Seppo Blog Grafik

Das muss ein lustiger Bold sein, der Seppo. Persönlich kenne ich ihn ja noch nicht, aber seit gestern weiß ich immerhin, dass er Blogger ist und sich aus Spaß an der Freude im vergangenen Jahr erstmals den „Seppo-Blog-Award“ für seine eigenen Schreibleistungen überreicht hat. Und weil ihn das derart beglückte, hat er sich vorgenommen 2016 eine hochoffizielle Nominierung auszuschreiben. Damit außer ihm auch andere Blogger in den Gewinner-Genuss kommen können. Mehr dazu auf http://seppolog.com/2016/02/24/seppo-blog-auszeichnung-2016-die-nominierten/

Die Berge an zusätzlicher Arbeit, die er sich damit aufhalst, lagen sicher noch im Nebel, als er den Entschluss fasste. Motiviert hat ihn vielleicht die Idee von Transparenz in der bunten, stetig wachsenden Blogger-Community, die durch Aktionen wie diese tatsächlich die Chance hat, eine Gemeinschaft zu werden und zu gewinnen. Gut, es kann keinen „Seppo-Blog-Award“ für jeden geben, dafür allerdings Synergieeffekte, die aus einsamen Schreibern, Teamplayer machen können. Sowas gefällt mir. Und deshalb mache ich mit.

Bin übrigens durch eine bloggende Freundin draufgekommen, die ursprünglich davon ausging, dass ich mich schon längst unter den Nominierten tummle. Deshalb hier ein Hinweis in eigener Sache: „Schatz, du hattest die Brille nicht auf. Da stand „Glucke und so“ und nicht „Glueck und so“.“  :-) Spätestens jetzt, nachdem ich 28 Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet und mich bereiterklärt habe, das alles auf meinem Blog zu veröffentlichen, bin ich ganz und gar wirklich dabei. Für die Fragen sind sowohl Seppo, als auch verschiedene Mitglieder der Facebook-Gruppe „Ich blogge – wer liest?!“ verantwortlich. Weshalb dahinter immer Namen oder Kürzel stehen. Für die Antworten ich natürlich.

1. Was haben Seppo und Du gemeinsam? (Dani Wolf)
Wir zählen beide zur Spezie „Mensch“ und wir bloggen. Soviel ist klar.
2. Wieso hättest Du die SBA nicht verdient? (ebd.) (Anm.: SBA = Seppo-Blog-Auszeichnung)
Ich verdiene, was mir dienlich ist. Du übrigens auch.
3. Eine Woche lang keine (soziale) Technik: kein Handy, kein Facebook, kein Blog – nichts. Was würde das mit Dir machen? (FranCesca Bommer)
Also ich, als Großmutter, kann mich noch ganz wunderbar an jene Tage erinnern, da wir uns mittels Trommeln und Rauchzeichen verständigten. Weshalb Technikverzicht keinerlei Panikattacken bei mir erzeugt, sondern tiefenentspannte Gelassenheit.
4. Was inspiriert Dich für Deine Themen?
Jeder neue Tag, mit allem was er bringen mag.
5. Wer hat Dir das Hirn so manipuliert, dass Du bei so einem Wettbewerb teilnimmst? (Angel Mohli)
Ich konnte mich selbst überzeugen.
6. Wer sollte Deinen Blog besser nicht lesen? (Sarah Katt)
Niemand.
7. Auf einer Skala von eins bis zehn: Was isst Du am liebsten? (Manuel Höttges)
Enkeltochter Mias Sandkuchenkreationen. Also, die ess ich natürlich nicht wirklich, aber irgendwie schmecken sie trotzdem köstlich, weil da soviel Hingabe und Fantasie drinsteckt. Die Krönung dazu ist ein frischer Espresso aus gemoppster Blumenerde.
8. Welchen Titel hatte Dein erster Blog-Eintrag, welchen wird Dein letzter haben? (Marc Kipfer)
Der erste hieß „Persönlich, berührend, anders“. Mein letzter heißt vielleicht „Altääär, woher soll ich denn das wissen?“
9. Was frühstückst Du? (Alex La Famee)
Öhm….Müsli und Kräutertee. Hüstel.
10. Katze oder Hund? (Rita Raptakis)
Hund, Katze, Maus…
11. Hast Du sonst niemanden, dem Du das alles erzählen könntest? (Martina Mai)
Offensichtlich genügt mir einer nicht.
12. Wer liest Dich überhaupt (Ebony June)
Du zum Beispiel.
13. Was müsste geschehen, dass Du mit dem Bloggen aufhörst? (Sabienes Shelm)
Himmel, ich hab‘ doch grad erst angefangen.
14. Welche Eigenschaft an einem Menschen schätzt Du am meisten? (Thomas Peter)
Offenheit.
15. Was ist Deine beste Eigenschaft? (ebd.)
Offenheit.
16. Was ist Dein größter Fehler? (ebd.)
Zuviele Ideen auf einmal umsetzen zu wollen und dabei auch noch ungeduldig zu sein.
17. Wie, denkst Du, sehen Dich die anderen Menschen? (ebd.)
Als Lichtgestalt natürlich.
18. Was würdest Du niemals in einem Blog posten? (ebd.)
Verletzende Inhalte und Nacktfotos. Bei aller Offenheit.
19. Glaubst Du neben Seppos Blog noch an andere Wunder? (Annick N. Seiwert)
Klar.
20. Wenn Du einen Gegenstand in eine Zeitkapsel tun könntest, welche erst in 100 Jahren geöffnet werden würde, welcher Gegenstand wäre das? (HeyChiu Pang)
Unter der Voraussetzung, dass ich diesen „Gegenstand“ erst dann in die, möglichst geräumige, Kapsel stecke, wenn ich selbst bereit bin das Zeitliche zu segnen: Den Bärenben. Das ist ein ziemlich großer Teddybär, den ich in Baden-Baden auf einer Mülltonne gefunden habe. Wir sind ein eingespieltes Team, haben zusammen ein Hörbuch für Kinder und Erwachsene mit dem überraschenden Titel „Der Bär, der auf einer Mülltonne saß“ geschrieben und arbeiten uns gerade an die Fortsetzung heran. Für mich ist der Bärenben natürlich nicht einfach nur ein „Gegenstand“, sondern ein Mittler zwischen den Welten. So jemanden brauchen die in 100 Jahren sicher immer noch.
21. Was bedeutet Schreiben für Dich, was macht es mit Dir? (Seppo)
Es befreit.
22. Wie kriegst Du Seppo ins Bett? (ebd.)
Meinetwegen kann er aufbleiben solange er will.
23. Was macht Mannsein für dich aus, was Frausein? (ebd.)
Die naturgegebene Möglichkeit sich zu ergänzen.
24. Was bedeutet das Konzept der ewigen Liebe für Dich? Ist es möglich? Wünschenswert? (ebd.)
Brauche ich zum Lieben ein Konzept? Liebe ist.
25. Warum sind 28 Fragen zuviel? (ebd.)
Stimmt, 27 hätten auch gereicht.
26. Blogger seien Selbstdarsteller, heißt es oft. Warum stimmt das – und ist das schlimm? (ebd.)
Klar sind sie das. Wie sollten sie sonst wahrgenommen werden? Wenn ich die darstelle, die ich wirklich bin, ist das auch überhaupt nicht schlimm, sagt meine Großmutterschwester Gigi.
27. Warum machst Du bei dieser Nummer mit? (ebd.)
Weil sich hier einsam-vor-sich-hin-schreibende Wesen begegnen und etwas miteinander teilen. Das kann glücklich machen.
28. Wie löst Du zwischenmenschliche Konflikte? Offensiv, defensiv oder gar nicht? (ebd.) Offensiv und äußerst ungern gar nicht.

Soderle, des wär’s jetzt gwääse. Hab‘ mich im Zwischenraum ganz köstlich amüsiert und freue mich auf wachsende Verbindungen. Danke Seppo.

 

2 Kommentare zu Dabeisein ist alles!

  1. Inge Vorspel-Hartard // 10. März 2016 um 0:09 // Antworten

    Persönlich, berührend und wunderbar….

  2. Inge Vorspel-Hartard // 10. März 2016 um 0:09 // Antworten

    Persönlich, berührend und wunderbar….

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*